Bode zur Präsidentin der Bundesdelegiertenversammlung der Landsmannschaft Schlesien gewählt
Die Bundesdelegiertenversammlung der Landsmannschaft Schlesien hat am 12. Juni 2026 in Berlin Veronika Bode MdL einstimmig zur neuen Präsidentin gewählt. Mit ihrer Wahl steht erstmals eine Frau an der Spitze dieses bedeutenden Gremiums.
Veronika Bode kann für ihr neues Amt auf ihre langjährige politische Erfahrung zählen. Seit 2017 ist sie Mitglied des Niedersächsischen Landtages und engagiert sich darüber hinaus intensiv in der Kommunalpolitik, so zum Beispiel im Kreistag des Landkreises Helmstedt sowie im Samtgemeinderat Grasleben. Von 2011 bis 2021 war sie ehrenamtliche Bürgermeisterin der Gemeinde Grasleben.
Neben ihren politischen Mandaten ist sie seit vielen Jahren in der Vertriebenenarbeit aktiv. Sie ist Vorstandsmitglied im Bund der Vertriebenen, in der Landsmannschaft Schlesien in Niedersachsen sowie stellvertretende Landesvorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge.
Zu ihrer Wahl erklärte die Wahlkreisabgeordnete für Helmstedt:
„Ich danke den Delegierten herzlich für das große Vertrauen. Dieses Amt ist für mich eine besondere Ehre und zugleich eine große Verantwortung. Mein Engagement in der Landsmannschaft rührt nicht zuletzt aus meiner eigenen Familiengeschichte. Mein Vater, geboren im Kreis Wohlau, wurde aus Schlesien vertrieben. Die Landsmannschaft Schlesien steht für mich für Bewahrung von Geschichte, Kultur und Identität. Ich werde mich mit ganzer Kraft dafür einsetzen, diese Werte zu repräsentieren und zugleich Brücken in die Zukunft zu bauen.“
Die Landsmannschaft Schlesien wurde am 26. März 1950 im Bonner Vertriebenenministerium gegründet. Am 3. Oktober 1950 übernahm das Land Niedersachsen, in dem sich nach der Vertreibung besonders viele Schlesier niedergelassen hatten, die Patenschaft für die Landsmannschaft. Die Landsmannschaft Schlesien ist Mitglied im Bund der Vertriebenen (BdV).