Mikroförderung wird fortgesetzt: Gute Nachricht für Vereine und Initiativen
Hannover/Helmstedt – Die CDU-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Helmstedt, Veronika Bode MdL, freut sich über die Entscheidung der niedersächsischen Landesregierung, das erfolgreiche Programm der Mikroförderung für das Ehrenamt ab dem 1. September 2026 mit einem Gesamtvolumen von 800.000 Euro fortzusetzen.
„Das ist eine gute Nachricht für die vielen Vereine, Verbände und Initiativen in Niedersachsen und insbesondere auch bei uns im Landkreis Helmstedt. Denn manchmal fehlen im Ehrenamt keine großen Ideen – sondern ein paar hundert Euro, um sie umzusetzen. Genau hier setzt die Mikroförderung an. Ob neue Ausrüstung für den Sportverein, Material für die Jugendfeuerwehr, ein Projekt im Schützenverein oder eine Aktion im Dorf – oft reichen schon kleine Summen, um ehrenamtliches Engagement möglich zu machen“, erklärt Bode.
Besonders positiv bewertet die Abgeordnete, dass die Informationsphase über die Weiterführung des Programms diesmal deutlich großzügiger ausfällt. „Gerade kleine Vereine und Initiativen in der Fläche sind darauf angewiesen, rechtzeitig von solchen Programmen zu erfahren. Eine längere Vorlaufzeit erhöht die Chancen erheblich, dass mehr Engagierte einen Antrag stellen und letztlich von den Fördermitteln profitieren können“, so die Christdemokratin weiter.
In der ersten Förderrunde Anfang des Jahres 2026 wurden die bereitgestellten Mittel in Höhe von insgesamt einer Million Euro innerhalb kürzester Zeit vollständig abgeschöpft. In nur 52 Stunden gingen mehr als 400 Anträge ein, insgesamt wurden 576 Anträge gestellt. „Die enorme Nachfrage hat eindrucksvoll gezeigt, wie groß der Bedarf an niedrigschwelliger Unterstützung ist“, betont Bode.
Bereits damals hatte die Helmstedter Abgeordnete die Landesregierung aufgefordert, das Programm fortzuführen und zugleich Verbesserungen bei Information und Zugang vorzunehmen. Insbesondere die sehr kurze Informationsphase von nur wenigen Tagen habe dazu geführt, dass nicht alle Interessierten gleichermaßen von dem Angebot erfahren sowie profitieren konnten.
Im Rahmen einer Kleinen Anfrage hatte Bode hierzu nachgehakt. Die Antwort der rot-grünen Landesregierung fiel zunächst zurückhaltend aus: Man werde prüfen, ob zusätzliche Mittel bereitgestellt und das Programm fortgeführt werden könne. „Diese Prüfung ist nun offensichtlich positiv ausgefallen – das ist ausdrücklich zu begrüßen“, so Bode.
Die Entscheidung zur Fortsetzung der Mikroförderung hatte die niedersächsische Innenministerin Daniela Behrens kürzlich im Rahmen ihrer Sommerreise bekanntgegeben. „Zum Glück bin ich – nicht zuletzt seit dem Auslaufen der ersten Förderrunde – eine aufmerksame Leserin der Pressemitteilungen des Ministeriums. Denn eine Information an die (Oppositions-)Wahlkreisabgeordneten erfolgte leider nicht direkt", kommentierte die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende mit einem Augenzwinkern.
Zum Verfahren für die Antragssteller
Gefördert werden gezielt kleinere Vorhaben, bei denen Beträge zwischen 100 und 2.500 Euro ausreichen, um vor Ort konkret etwas zu bewirken. Ziel der Förderung ist es, bürgerschaftlich und ehrenamtlich Engagierte bei ihrer Arbeit zu stärken und ihnen die Umsetzung ihrer Ideen zu ermöglichen. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Auch wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, entscheidet der Projektträger LAGFA Niedersachsen e. V. im Rahmen der verfügbaren Mittel und anhand festgelegter Kriterien über die Bewilligung.
Die Antragstellung ist ab dem 01. September.2026 um 08:00 Uhr möglich und erfolgt vollständig digital über die Internetseite der LAGFA Niedersachsen e.V..
Die Auszahlung erfolgt weiterhin in zwei Schritten: 50 Prozent der Fördersumme werden unmittelbar nach der Förderzusage ausgezahlt, die verbleibenden 50 Prozent nach Prüfung des Verwendungsnachweises durch die LAGFA Niedersachsen.